Die Burg Altenwaldeck dürfte der Stammsitz der Familie von Waldeck sein, die mit ihrer Herrschaft Waldeck im 15. Jahrhundert die Reichsunmittelbarkeit erreichten. Über den Ursprung der Burg gibt es keine urkundlichen Quellen, doch werden immer wieder die Gründer des Klosters Schliersee (779) mit den Waldeckern in Verbindung gebracht. Die ursprünglich „Waldeck“ genannte Burg erscheint bereits seit dem 13. Jahrhundert unter dem noch heute geläufigen Namen. Damit wurde sie zu den weiteren Sitzen der Familie, Parsberg, Hohenwaldeck, Miesbach, Wallenburg und Holnstein oberhalb von Bad Feilnbach. 1497 kam Altenwaldeck durch Erbgang an die Familie Seyboltsdorf, nach der sie zeitweise den Namen Seyboltsburg erhielt. 1603 gelangte die Burg in bürgerlichen Besitz und wurde – der Überlieferung nach – als Steinbruch für den Bau der nahen Kirche von Au bei Bad Aibling genutzt.

 Von der Burg Altenwaldeck sind nur wenige Mauerreste erhalten, so etwa die Grundmauern der Hauptburg. Ebenfalls noch kenntlich ist das Wall- und Grabensystem. Die Burgruine ist durch einen Wanderweg erschlossen und liegt östlich unterhalb von Niklasreuth und westlich oberhalb von Au bei Bad Aibling auf einem Bergsporn.

Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Altenwaldeck

Unseres Erachtens enthält diese Zeittafel der Gemeinde Feilnbach eine Ungenauigkeit: Die Burgen von Altenwaldeck und Holnsteyn sind zwei Burgen. Holnsteyn (Höhlenstein) lag oberhalb Feilnbach bei Gerstenbrand gegenüber Hochkogel.  

 Bilder von den Mauerresten von Altenwaldeck unterhalb vom Heißkistler: